Luft im Raum - zum Atmen – zum Leben – zum Wohlfühlen

Ein Beitrag von Medizinjournalist Werner Stingl

Ohne zu essen kann ein Mensch mehrere Wochen überleben, ohne zu trinken einige Tage, aber ohne zu atmen nur wenige Minuten. Luft mit ihren 21 Prozent Sauerstoff, 78 Prozent Stickstoff sowie dem kleinen Rest aus Kohlendioxid, Edel- und anderen Gasen ist das Medium, auf das wir am dringlichsten und ohne Unterbrechung angewiesen sind. In 24 Stunden pumpt ein Erwachsener über 10.000 Liter Luft durch seine Lungen. Tag und Nacht, ein Leben lang.

Anders als noch vor wenigen Generationen, atmet der moderne Mensch die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Dem Raumklima kommt damit eine wachsende Bedeutung für Gesundheit und Wohlbefinden zu. Dennoch lässt es oft zu wünschen übrig.

Selbst in abgasgeschwängerten Großstädten ist die Luftqualität im Freien meist besser als die in Gebäuden. Denn während sich in der relativen Unendlichkeit des winddurchfluteten Außenraumes verbrauchte Luft sowie aerogene Schadstoffe aus natürlichen und künstlichen Quellen in der Regel rasch zu unbedenklichen Konzentrationen verdünnen, werden in geschlossenen Räumen leicht kritische Werte erreicht. Im Interesse der Energieeinsparung dichter gewordene Fenster- und Türkonstruktionen mit ihrem reduzierten spontanen Luftaustausch verschärfen die Situation.

Aus Möbeln, Bodenbelägen, Wandfarben und Putzmitteln gasen potenziell gesundheitsschädliche Substanzen. Einige Bodenmineralien und Baustoffe können radioaktives Radon freisetzen, das in stehender Raumluft akkumuliert. Kochen, Waschen, Wäschetrocknen sowie über die Lunge und die Haut abgegebener Wasserdampf drohen Wohnräume in Feuchtgebiete zu verwandeln, in denen Schimmelpilze gedeihen und mit ihren Sporen die Atemluft kontaminieren.

Regelmäßiges Lüften wehrt solche Missstände ab und ist für ein gesundes Raumklima unverzichtbar. Aber allzu oft denken wir einfach nicht daran, lassen die Fenster zu und die Frischluft draußen. Denn wir verspüren in stickiger Atmosphäre zwar vielleicht ein diffuses Unbehagen, können uns weniger gut konzentrieren oder schlafen des Nachts unruhiger. Über eindeutige Empfindungen, die uns ähnlich einer Schmerzsensation unmissverständlich rechtzeitig vor allmählich schlechter werdender Raumluft warnen, verfügen wir jedoch nicht.

Computergestützte hochwertige Raumbelüftungsanlagen sind eine zeitgemäße Alternative oder Ergänzung zur bewährten Stoßlüftung. Sie sorgen automatisch mit einem kontinuierlichen Luftaustausch, regulierenden Feuchtigkeitssensoren, Filter- und Wärmerückgewinnungssystemen für ein optimales Raumklima. Und das sogar, ohne Heizenergie aus dem Fenster blasen zu müssen.

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